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Herbert Baumann

Herbert Baumann wurde am 31. Juli 1925 in Berlin geboren. 1946-1951 Studium am Internationalen Musikinstitut Berlin: Komposition (Paul Höffer und Boris Blacher), Dirigieren (Sergiu Celibidache) und Klavier/ Violine/ Klarinette. 1946-1947 Dirigent mehrerer Konzerte des Tschaikowsky-Symphonie-Orchester Berlin. 1947-1979 als Komponist und Leiter der Bühnenmusik zuerst in Berlin Deutsches Theater, Schillertheater und Schlossparktheater und später in München am Residenztheater und Cuvilliés-Theater beschäftigt. 1976-1981 zweiter Vorsitzender des Verbandes Münchener Tonkünstler. 1978-1983 im Team „Studio für Neue Musik” München und seit 1979 freischaffender Komponist. Seit 1948 Gast an zahlreichen Bühnen: Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich, Württembergisches Staatstheater Stuttgart, Deutsches Schauspielhaus und Thalia-Theater Hamburg, Hessische Staatstheater Frankfurt und Wiesbaden, Freie Volksbühne Berlin u. v. a. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen unter anderem das Man of Achievement, Cambridge 1973, das Silberne Ehrenzeichen der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger 1979, er war Ehrenmitglied im Bund Deutscher Zupfmusiker 1990 und 1998 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. In der Nacht vom 20. auf den 21. Januar 2020 ist Herbert Baumann krankheitsbedingt verstorben.

Hörproben

Sonata Serena, 1. Satz „Sostenuto-Vivace“
Heidi Ilgenfritz (Hackbrett), Alexander Mangstl (Harfe)

Kompositionen

Sonata Serena Hackbrett und Harfe (auch für Marimbaphon bzw. Xylophon und Harfe)