| Komponisten (ernste Musik) |
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Michael Arends, geboren am 28. November 1939 in Berlin, lebte später in Hamburg, unterbrochen von Auslandsaufenthalten für Fremdsprachen in Englan und in der französischen Schweiz. Seine Berufsausbildung begann 1958 bei dem Musikverlag Bote & Bock und anschließend in Hamburg bei seinem Vater. Seit 1962 lebt er in Rimsting am Chiemsee (Bayern) als Musikverleger. Neben seiner kaufmännischen Tätigkeit als Musikverleger war er aber schon frühzeitig kreativ tätig. Er hat zahlreiche Texte zu Tanzmusik-Kompositionen und Konzertliedern geschrieben, aber auch Kompositionen der Tanzmusik und zeitgenössischen ernsten Musik. Außerdem hat er als Schriftsteller auf dem Gebiet der Esoterik mehrere Bücher und zahlreiche Fachartikel verfasst. Hörbeispiele:
Herbert Baumann wurde am 31. Juli 1925 in Berlin geboren. 1946-1951 Studium am Internationalen Musikinstitut Berlin: Komposition (Paul Höffer und Boris Blacher), Dirigieren (Sergiu Celibidache) und Klavier/ Violine/ Klarinette. 1946-1947 Dirigent mehrerer Konzerte des Tschaikowsky-Symphonie-Orchester Berlin. 1947-1979 als Komponist und Leiter der Bühnenmusik zuerst in Berlin Deutsches Theater, Schillertheater und Schlossparktheater und später in München am Residenztheater und Cuvilliés-Theater beschäftigt. 1976-1981 zweiter Vorsitzender des Verbandes Münchener Tonkünstler. 1978-1983 im Team "Studio für Neue Musik" München und seit 1979 freischaffender Komponist. Seit 1948 Gast an zahlreichen Bühnen: Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich, Württembergisches Staatstheater Stuttgart, Deutsches Schauspielhaus und Thalia-Theater Hamburg, Hessische Staatstheater Frankfurt und Wiesbaden, Freie Volksbühne Berlin u. v. a. Auszeichnungen: u. a. Man of Achievement, Cambridge 1973, Silbernes Ehrenzeichen der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger 1979, Ehrenmitglied im Bund Deutscher Zupfmusiker 1990, Bundesverdienstkreuz 1998. Hörbeispiele:
Helmut Bieler wurde 1940 in Gersfeld/Rhön geboren. Er studierte Komposition, Schulmusik und Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik in München. Seine wichtigsten Lehrer waren Franz Xaver Lehner, Friedrich Wührer, Aldo Schoen und Fritz Schieri. Die künstlerischen und pädagogischen Staatsexamina fielen in die Jahre 1965 und 1966.Bis zum Herbst 2004 war er Professor für Musikpädagogik an der Universität Bayreuth. Helmut Bieler komponierte zahlreiche Werke für Kammermusik, Solowerke für verschiedene Instrumente, Vokalwerke, Orchesterwerke, Solokonzerte (Viola, Klavier, Flöten, Oboe), Kurzoper, Oratorium, Messe, Orgelmusik, mehrfach Werke unter Einbeziehung von Elektronik. Seine Werke erlebten Aufführungen im In- und Ausland, auch bei zahlreichen Festivals, u.a. Biennale Zagreb, Saxophonweltkongress, Washington, Gaudeamuswochen Amsterdam, Weltmusiktage Aarhus, Aspekte Salzburg, Neue Musik Lüneburg, Musica Bayreuth und Festivals in Kazan, Moskau, Ljublijana, Prag, Portugal, Brasilien, ars-nova-tage Nürnberg, Orgelwoche Nürnberg, Studio für Neue Musik Berlin, sowie bei zahlreichen Rundfunk-, Fernseh-, CD-Aufnahmen und Produktionen. Er gründete und leitet heute zusammen mit dem Komponisten und Organisten Wolfram Graf die Bayreuther Reihe „Zeit für Neue Musik“. Helmut Bieler ist Leiter und Pianist der Gruppe „Ensemble Musica Viva“ (mit Helmut W. Erdmann und Bernd Kremling). Er erhielt den Kulturförderungspreis der Stadt Nürnberg, den Kulturpreis der Stadt Bayreuth und den Preis für Musik der Bayerischen Akademie der Schönen Künste 2008 (Friedrich-Baur-Preis). Hörbeispiele:
Rosemary Brown wurde am 27. Juli 1916 in Stockwell (Südwest-London) geboren. Als Kind erhielt sie keine
besondere musikalische Ausbildung, sondern lediglich Klavierunterricht. Durch ihre medialen Fähigkeiten, die von berühmten
Parapsychologen wie Prof. Dr. W.H.C. Tenhaeff und auch von Musikwissenschaftlern wie Prof. Ian Parrott bestätigt wurde, trat
jedoch zuerst Franz Liszt und später schließlich viele weitere verstorbene, berühmte Komponisten mit ihr in geistigen Kontakt.
Nach dem Tod ihres Mannes 1961 wurde ihr zuerst Franz Liszt geistige Gegenwart immer mehr bewusst. Somit gewann Rosemary wieder das
Interesse an Musik und versuchte Musik, die ihr Ton für Ton diktiert wurde, auf dem Klavier nachzuspielen. So zeichnete sie nach
eigenen Angaben im Laufe der Jahre neue Werke, u.a. von Franz Liszt, Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Franz Schubert, Frédéric
Chopin, Ludwig van Beethoven, Serge Rachmaninow, Claude Debussy, Johannes Brahms auf. Auf diesem Wege entstanden bis heute mehrere
hundert Kompositionen, wobei es sich hauptsächlich um kurze Klavierstücke, aber auch Skizzen zur 10. Sinfonie in F Moll von
Ludwig van Beethoven. Hörbeispiele:
Ali Darmar, geboren am 13. Mai 1946 in Istanbul, studierte am Konservatorium von Istanbul bei Frau Verda Ün, später arbeitete er unter der Leitung von Prof. Ferdi Statzer und Popi Mihailides. Parallel dazu erwarb er 1969 sein Diplom der Pharmazie. 1974 studierte er Harmonie und Kontrapunkt bei Melle. Nadia Boulanger und Melle. Annette Dieudonne und Klavier an der "École Normale de Musique de Paris" bei Germaine Mounier. Das Diplom für Komposition erwarb er 1985 am "Conservatoire Nationale de Rueil Malmaison" bei Mme. Francine Tony Aubin, ein weiteres Diplom für Komposition 1986 an der "École Normale de Musique de Paris" sowie 1987 ein "Diplôme Superieur de Compositions" in der Klasse von Monsieur Jacques Castérède. Sein kompositorisches Schaffen umfasst einige Préludes für Klavier, eine Klavier-Sonate, mehrere Konzertlieder (in Begleitung für Klavier bzw. Orchester), Chorwerke, die symphonische Dichtung "Sümela", ein Ballett in einem Akt "Dans la Métro" und eine Fantasie für 2 Klaviere. Seine Werke wurden bisher
in der Türkei, den Niederlanden, Schweiz, Frankreich, Saudi-Arabien,
Italien, Ungarn, den skandinavischen Ländern und Zypern aufgeführt.
Muhiddin Dürrüoğlu wurde 1969 in der Türkei geboren und änderte inzwischen aus persönlichen Gründen seinen Familiennamen in Dürrüoğlu-Demiriz. Ab dem Alter von 11 Jahren erhielt er regelmäßig Klavierunterricht. Am Staatlichen Konservatorium in Ankara (Türkei) setzte er ab 1983 seine Klavierausbildung fort, die speziell für hochbegabte Jugendliche erteilt wurde. In demselben Zeitraum begann er zu komponieren und verließ das Konservatorium 1987 mit bester Auszeichnung. 1987 ging er an das Königliche Konservatorium für Musik in Brüssel. Dort nahm er Klavierkurse bei Mr. J. C. Vanden Eynden und besuchte bei Mme. J. Fontyn Kompositionskurse. Er trat bereits im Alter von 12 Jahren bei Kammermusikkonzerten auf. Auch in verschiedenen Radio- und Fernsehsendungen in der Türkei, Frankreich, Deutschland, USA und anderen Ländern hat er mitgewirkt. Seit 1988 setzte er seine künstlerische Tätigkeit in Belgien fort. In Mons (Belgien) erhielt er anläßlich eines Konzertes am königlichen Musikkonservatorium die Kunstmedaille von Direktor des Konservatoriums. Desweiteren wirkte er in Musikfestivals mit und trat bei verschiedenen Kammermusikkonzerten und Kirchenmusikveranstaltungen als Konzertpianist auf, wobei er zum Teil auch seine eigenen Kompositionen zur Aufführung brachte. Sein hohes künstlerisches Talent als Pianist und Komponist berechtigt uns als Verlag zu der Hoffnung, dass er auch internationale Beachtung finden wird. Hörbeispiele:
Geboren 1950 in Amberg, Studium der Pädagogik,
dann der Komposition in Würzburg (Bertold Hummel) und München
(Peter Jona Korn und Rochus Gebhardt). Klavier bei Halina Siedzieniewska-Alberth,
Violine bei Gudrun Schaumann. Spätstudium der Sozialpöädagogik.
Hörbeispiele:
Geboren 1929 in München. Von Beruf Chemiker im Ruhestand und derzeit
nebenamtlicher Organist in Wasserburg am Inn.Studium von Tonsatz und Orgel
bei Walter v. Forster sowie Klavier bei Wolfgang Ruoff in München.Lebenslanges
Wirken an Klavier und Orgel in verschiedenen außerprofessionellen
Bereichen, u.a. als Musiker einer Studentenbühne. Beginn ernsthafter
Komponistentätigkeit in den 70er Jahren, seit den 90er Jahren Mitwirkung
an Konzerten des Tonkünstlerverbandes Südostbayern mit eigenen
und fremden zeitgenössischen Werken sowie im kirchlichen Bereich. 1947 in Emden geboren. Studium in Braunschweig (Orchesterdiplom)
und Hamburg (Flöte bei K. Zöller, Komposition bei D. de la Motte,
Elektronische Musik bei W. Krützfeldt). 1971 Musiklehrerprüfung.
Seit 1971 Lehrtätigkeit an der Musikschule Lüneburg (Flöte,
Leiter des Ensembles Neue Musik Lüneburg); seit 1974 Lehrbeauftragter
an der Universität Lüneburg, seit 1985 an der Universität
Göttingen. Seit 1992 Professor für Komposition/Live-Elektronik
an der ochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1976 Dozent,
Referent und Kursleiter auf überregionalen und internationalen Tagungen
und Kongressen. Seit 1971 rege solistische Tätigkeit, vor allem mit
dem 1971 gegründeten Varius Ensemble (Hamburg). Seit 1980 außerdem
Mitglied des Ensemble Musica Viva (Bayreuth) und seit 1991 Mitglied des
Michael Sell Ensembles (Frankfurt). George A. Gachechiladze wurde am 17. Juli 1948 in
Tiflis (Georgien) geboren. Er studierte am staatlichen Konservatorium
von Georgien unter Professor Andrey M. Balanchivadze Komposition und graduierte
dort 1971. Seit 1974 ist er tätig für den staatlichen Rundfunk-
und Fernsehsender. Seit 1976 ist er Mitglied der Komponistenverbände
der UdSSR und von Georgien. Jetzt ist er Oleg Glebov wurde am 24. Oktober 1956 in Moskau
geboren. Seinen ersten Unterricht hatte er im Alter von 5 Jahren bei Frau
Elena Kaminskaja und später an der Musikhochschule. Daraufhin folgte
ein Pianisten-Studium an der Moskauer Konservatorium. Im Jahre 1981 absolvierte
er sein Studium mit der höchsten Auszeichung: dem "Golddiplom".
Sein pianistischer Werdegang stand ganz im Zeichen der Tradition von Franz
Liszt, basierend auf einer lückenlosen Lehrerfolge, die sich bis
u Franz Liszt zurückverfolgen läßt. Außerdem war
er bis 1996 als Konzertpianist in Rußland tätig. Danach zog
er als anerkannter jüdischer Emigrant in die BRD, wo er Pianist,
Lehrer und mit der Flötistin Ellen Huy das Duo "Piano Flautissimo"
gründete, das mehrere CD-Veröffentlichungen hat. Hörbeispiele:
Alfred Grant Goodman, geboren am 01. März 1920
in Berlin, wuchs dort und in Breslau auf; Mutter: Sängerin und Gesangspädagogin,
Vater: der Musikkritiker Oskar Guttmann. Studium am Sternschen Konservatorium,
daneben aber umfassende musikalische Praxis, auch für den offiziell
genehmigten Jüdischen Kulturbund. 1939 Emigration über England
in die USA. Goodmans Interessenlage und Fähigkeiten ermöglichten
ihm zunächst Tätigkeiten als Bandpianist und Arrangeur, auch
für Jimmy Lunceford, Charlie Barnet, Buddy Rich und Benny Goodman.
Er studierte Komposition bei Otto Luening, wurde Master of Arts an der
Columbia-Universität, arbeitete für den Broadway und die Schallplatte.
Als es ihn nach dem Krieg wieder nach Europa zog, wurde er 1961 in München
sesshaft, wo er sich seitdem durch seine Tätigkeit für den Bayerischen
Rundfunk, die Musikhochschule ("Angewandte Musik"), das Amerikahaus
und nicht zuletzt als Komponist einen Namen gemacht hat. Daneben ist Goodman
als Vortragender (Musikgeschichte Amerika) und als Publizist hervorgetreten;
1972 schrieb er bei Carl Dahlhaus eine Dissertation über "Die
amerikanischen Schüler Franz Liszts". Er wurde 1991 mit dem
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
ausgezeichnet. Zuletzt lebte er wieder in seiner Heimatstadt Berlin, wo
er im August 1999 starb.
Nazife Güran wurde am 05. September 1921 in Wien als Tochter des türkischen Konsuls Selaheddin Nusret Aral geboren und ist auch eine Enkelin des türkischen Großwesirs Hüseyin Hilmi Pascha. Wegen der diplomatischen Tätigkeit des Vaters verbrachte Nazife Güran viele Jahre ihres Lebens außerhalb der Türkei. Ihre musikalische Grundausbildung erhielt sie in Wien, Leninakan (Kaukasien) und dann beim Komponisten Cemal Rey in Istanbul. 1939 begann sie an der staatlichen akademischen Musikschule in Berlin das Studium für Komposition bei Prof. Paul Höffer und für Klavier bei Prof. Rudolf Schmidt. Wegen des Krieges musste ihre Familie 1942 Berlin verlassen und kehrte nach Ankara zurück, wo sie ihr Studium bei Dr. Ernst Praetorius fortsetzte sowie 1945-1949 in Alexandria (Ägypten). 1952 heiratete sie den Kinderarzt Dr. Ismail J. Güran.
Während ihres Aufenthaltes in Diyrbakir (1959-1965) gründete
sie dort die Philharmonische Gesellschaft. Obwohl sie schon viele Jahre
als Komponistin und Pianistin tätig war, entschloss sie sich 1969,
das durch den Krieg unterbrochene Musikstudium an der Folkwang-Hochschule
in Essen ordnungsgemäß zum Abschluss zu bringen. Frau Nazife
Güran lebte dann bis zu ihrem Tod im Dezember 1993 in Istanbul. Ihr
musikalisches Schaffen umfasst Werke für Piano solo, Lieder (u. a.
Chorwerke und Orchesterstücke).
Malcolm Hawkins wurde am 08. März 1944 in Porto (Portugal) geboren. Er studierte Klavier und Kontrabass an der Royal Academy of Music und Musikwissenschaft an der Universität von London. Danach hat er ein Stipendium für Studien am Mozarteum in Salzburg erhalten. Während seiner Studienzeit unter Cesar Bresgen wurde sein Bläserquintett in Wien und Salzburg aufgeführt und ein Klavierwerk vom ORF aufgenommen. Erfolgreich war er bei einem internationalen Wettbewerb mit Liedern im Rundfunk von Salzburg. In England war er als Lehrer an einer höheren
Schule und später an der Royal Academy of Music tätig. In dieser
Zeit wurden von ihm als Komponist Kinderlieder, Weihnachtsgesänge
und Instrumentalmusik verlegt. In Berlin wurden das Oboenquartett "Diversions"
(1999 in Deutschland auf CD erschienen) und das Holzbläserquartett
"Dancing Partners" uraufgeführt und im Radio gesendet.
In BBC-Programmen sind verschiedene seiner Werke verwendet worden, so
die Suite "On Stage" für Klavier (auch als Orchesterfassung),
"Ghost Games" für Klavier und das Oboenkonzert. Letzteres
schrieb er für Simon Dent, der das Werk mit dem "BBC Concert
Orchestra" uraufgeführt hat. 1991 hat er für das Lichfield
Festival "Sancta Sophia", Kantate für Knabenchor und Orgel,
geschrieben, die in St. George's Chapel, Windsor Castle aufgeführt
wurde. Die von James Dick für das 'Round Top Festival' in Texas in
Auftrag gegebene Komposition "La Cicada" für Klarinette,
Cello und Klavier wurde auch in England zur Aufführung gebracht.
Er lebt seit Ende 1991 in den USA, jetzt in New Hampshire und ist dort
als Chordirigent tätig.
Geboren 1953 in Wien; Grundschule, Abitur. Erster
Musikunterricht mit 5 Jahren (Geige), später Gitarre und Klavier.
Studium der Theaterwissenschaften (Promotion 1978). Abgeschlossenes Studium
an der Wiener Hochschule für Musik: Komposition (Tonsatz bei Prof.
Gattermeyer, Komposition bei Prof. Urbanner und Prof. Uhl); daneben Dirigierstudium,
sowie Ausbildung Tontechnik/ Elektroakustik. Am Wiener Konservatorium
Studium der Jazzharmonielehre. Bühnenmusik seit 1981 für: Frankfurt/
Main, Schwäbisch Hall, Chur, Bregenzer Festspiele, Theater für
Vorarlberg, diverse Tourneeproduktionen, Puppentheater, Wiener Festwochen,
Volkstheater Wien, Pforzheim, Vereinigte Bühnen Graz, etc. Film-
und Fernsehmusik seit 1982 für: ORF, SDR, ZDF, sowie diverse Fernseh-
und Film- produktionsfirmen in der BRD und Österreich. Werke zeitgenössischer
E-Musik sind seit 1979 regelmäßig im in- und ausländischen
Konzertbetrieb und bei internationalen Festivals vertreten. ("aspekte"
Salzburg/ steirischer Herbst/ Ville d' Avray/ St. Petersburg/ Österreich
Heute, etc.) Auszeichnungen: Arbeitsstipendium der Stadt Wien: 1985, 1988
und 1991; Staatsstipendium der Republik Österreich 1987, Preis des
öasb-Chorkompositionswett- bewerbes 1988; für "Abschieds-Stück"
(Text: Wolf Wondratschek) Theodor-Körner-Preis 1987. Seit 1987 Mitglied
der "Freien Akademie der Künste Mannheim". Hörbeispiele:
Matthias Hippe, geboren am 28. Mai 1946 in Backnang, stammt aus einer musikliebenden Pfarrersfamilie. Nach dem Studium der Kirchenmusik in Bayreuth war er als Kantor in Erlangen, Schweinfurt, Bad Windsheim, Traunstein und seit 1995 in Bayreuth tätig. Daneben Privatstudium in den Fächern Dirigieren und Sologesang. Ein "Traunsteiner Orgelbuch" und eine "Traunsteiner Kanonsammlung" sind aus seiner Tätigkeit als Organist und Chorerzieher entstanden. Für unseren Verlag ist er auch als Verfasser deutscher Texte zu englisch- sprachigen Kirchenmusikkompositionen tätig geworden. Matthias Hippe ist am 30 September 2004 bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Hörbeispiele:
Fritz Jeßler wurde am 29. September 1924 in München geboren. Hauptberuflich ist er Konrektor und stellvertretender Leiter des Berufsbildungswerkes München für Hör- und Sprachgeschädigte des Bezirks Oberbayern. Er studierte u. a. Musiktheorie und Komposition. Er ist Leiter des von ihm gegründeten "Münchner Chorkreises" und mit diesem langjähriger Mitgestalter der Sendereihe "Volksliedersingen" am Bayerischen Rundfunk sowie Veranstalter zahlreicher Konzerte in- und außerhalb Münchens sowie im Ausland. Mit seinem "Münchner Chorkreis" produzierte er mehrere Schallplatten. Für seine kulturelle Arbeit wurden ihm mehrere Ehrungen und Auszeichnungen zuteil. nach obenAydin Karlibel wurde 1957 in Istanbul geboren. Er
begann mit einem Alter von 4 Jahren Piano zu spielen und wurde bald wegen
seines Talents Privatschüler bei Cemal Resit Rey. Er wurde in den
nächsten 20 Jahren grundlegend in musikalischer Theorie und Praxis
ausgebildet. 1986 absolvierte er die Prüfung als Konzertpianist an
der "Associated Board of the Royal Schools of Sein interessantes kompositorisches Schaffen umfasst neben der Oper "The Ayubites", einem Klavierkonzert und "Büyükada-Fantasie" hauptsächlich Lieder und Werke für Klavier bzw. zwei Klaviere. Neben zahlreichen Auftritten als Konzertpianist auch mit den Istanbuler Symphony und Opernorchestern absolvierte er mit Erfolg die "Wiener Meisterkurse für Musik" f r Klavier, Kammermusik und für Dirigenten bei den Professoren James Tocco, Alexander Jenner, Julius Kalmar und dem Wiener Schubert-Trio. Hörbeispiele:
Rainer Kunad, am 24. Oktober 1936 in Chemnitz geboren,
studierte nach dem Abitur an den Musikhochschulen in Dresden und Leipzig
Komposition bei Ottmar Gerster und Fidelio F. Finke. Nach dem Staatsexamen
1959 war er Dozent für Musiktheorie am Robert- Schumann-Konservatorium
in Zwickau, dann von 1960-74 Leiter der Schauspielmusik am Staatstheater
Dresden und von 1978 bis zu seiner Ausreise aus der DDR 1984 Professor
für Komposition an der Musikhochschule Dresden. Seit 1974 war er
als Opernkomponist mit den Staatsopern in Dresden und Ost-Berlin vertraglich
verbunden. An diesen Bühnen wurden auch alle seine Opern uraufgeführt.
1974 wurde Kunad ordentliches Mitglied der Akademie der Künste der
DDR, aus der er 1985 ausgeschlossen wurde. Kunad erhielt u. a. den Kunstpreis
der DDR und den Hans-Eisler-Preis. Seit seiner Übersiedlung in die
Bundesrepublik waren seine Werke tabu für die DDR, so dass erst 1992
die ersten Aufführungen im ehemaligen DDR-Gebiet stattfanden (u.
a. "Salomonische Stimmen" in Dresden). Seit 1984 lebte der Komponist
freischaffend in Tübingen. Seit dieser Zeit hat er ausschließlich
symphonische, szenische und oratorische Werke über die christliche
Endzeitprophetie geschrieben. Er verstarb unerwartet im Juli 1995.
Graham A. Lack wurde am 18. August 1954 in Epsom,
Surrey, England geboren. Komposition und Musikwissenschaft hat er in Chichester
am Bishop Otter College und der Universität von London, sowohl am
Goldschmiths College als auch am King's College, studiert. Er lebt seit
1981 in München und ist dort als Komponist und Kirchenmusiker tätig.
Viele seiner Kompositionen sind in England, Deutschland und Italien aufgeführt
worden.
Hans-Joachim Marx wurde 1923 in Anklam/ Pommern geboren
und wuchs in Stralsund auf. Sein Studium an der Musikhochschule in Berlin
wurde durch eine langjährige Kriegsdienst- und Gefangenschaftszeit
unterbrochen. 1952 legte er sein Staatsexamen als Kapellmeister an der
Musikhochschule in Rostock ab. Prof. Rudolf Wagner-Régeny (Komposition),
GMD Prof. Dr. Heinz Röttger (Dirigieren) und Prof. C. A. Marthienssen
(Klavier) waren seine Hauptfachlehrer. Von 1950-1977 war MD Marx als Opern-
und Konzertdirigent und als musikalischer Oberleiter an verschiedenen
Theatern in Ost- und Westdeutschland tätig. 1985 floh er aus der
DDR und lebte viele Jahre in Dannewerk und nun in Flensburg. Er ist langjähriger
Mitarbeiter der verschiedensten Rundfunkanstalten und Gastdirigent namhafter
Orchester. Diese vielschichtige musikalische Tätigkeit hat den seit
seinem 13. Lebensjahr komponierenden Musiker zu den verschiedensten künstlerischen
Aufgaben angeregt, so dass sein Schaffen vom Bühnenwerk über
sinfonische Musik bis zu kirchenmusikalischen Werken reicht. Neben seiner
pädagogischen Tätigkeit widmet sich Marx seit 1977 vor allen
Dingen seinen kompositorischen Aufgaben. Im Sommer 1990 wurde ihm vom
Intendanten in Stralsund überraschend die musikalische Oberleitung
des Theaters für die Spielzeit 1990/91 übertragen.
Andrea Pidoto wurde am 13. April 1958 in La Spezia (Italien) geboren. Er studierte gleichzeitig als Autodidakt Zwölf-Ton-Technik und am Konservatorium für Musik. 1984 nahm er als Student an einem dreijährigen Kompositions-Kurs an der Pescara Akademie für Neue Musik teil unter der Leitung von Franco Donatoni und erhielt 1986 des zweiten Preis bei der „G.D`Arezzo“ im internationalen Kompositions-Wettbewerb in Arezzo (Italien) unter Präsident G. Petrassi.Sein Zusammentreffen an der Fiesole Schule in Florenz mit Sylvano Bussotti war ein Wendepunkt in seiner künstlerischen Entwicklung. Über dies hinaus wurde er beauftragt, Stücke für verschiedene Ensembles und Solisten zu schreiben, die sich auf zeitgenössische Musik spezialisiert haben. Nachdem er 1994 in Mailand Pierre Boulez und 1996 in Turin Gyorgy Ligeti traf, nahm er an einem Kurs für Computer-Musik in der Abteilung für zeitgenössische Musik an der städtischen Schule von Mailand teil. Alle seine Werke sind im Verzeichnis des Kommunal-Museums für Information in Ancona (Italien) aufgeführt. Wegen seiner Auszeichnungen
in seiner Musikerlaufbahn wurde er 1996 auch in das angesehene Musik Museum
IMM in London aufgenommen. Er ist dort Mitglied der Jury für den
Kompositionswettbewerb. Hörbeispiele:
Ferdinand ilhanek ist 1949 in Wien geboren
und begann seine musikalische Laufbahn als Solist der Wiener Sängerknaben.
Nach einer gründlichen Musikausbildung kam er an die Wiener Staatsoper
und war später an mehreren Bühnen, bis er schließlich
ab 1986 Solist am Gärtnerplatztheater in München wurde. Neben
regelmäßigen Gastspielen im In- und Ausland ist er seit 1992
Lehrbeauftragter für Gesang an der Hochschule für Musik und
Theater in München. Außerdem ist er auch als Komponist hervorgetreten,
z. B. mit seiner Oper "Jagdszenen aus Niederbayern" (UA 1978
in Karlsruhe) und Liedern nach Gedichten von Hermann Hesse.
Adalbert Töpper, am 10. Juni 1932 in Frankfurt
am Main geboren, studierte von 1955-1958 an der Musikhochschule seiner
Heimatstadt mit dem Examensabschluß im Hauptfach Klavier. Ergänzt
wurde die instrumentale Ausbildung im Jahre 1964 durch ein weitere Examen
im Fach Blockflöte an der Musikhochschule Darmstadt. Er beschäftigt
sich als Autor mit dem Komponieren kleinerer Charakterstücke und
als esoterischer Schriftsteller neben seiner Hauptbeschäftigung als
Musikpädagoge.
Emanuel Vogt, geboren am 17. März 1925 in Schwabach
bei Nürnberg. Zunächst Privatstudium bei Dr. Oskar Stollberg
in Schwabach. 1941/42 Fortsetzung des Studiums in Berlin (Tonsatz: Ernst
Pepping, Chorleitung: Gottfried Grote, Orgel: Herbert Schulze). Nach dem
Krieg Kantor und Organist in Thurnau (Oberfranken) und Forchheim. Seit
1961 Stadt- und Bezirkskantor in Windsbach und ist im Frühjahr 2007 verstorben.
Prof. Reinhard Wolschina, geboren am 31. August 1952 in
Leipzig, nahm Unterricht in den Fächern Klavier, Oboe und Komposition
- beginnend 1964 in Leipzig, an der Spezialschule für Musik in Weimar-Belvedere
1967 fortsetzend, ab 1970 dann in Weimar an der Hochschule für Musik
"Franz-Liszt" (Komposition in der Meisterklasse von Prof. J.
Cilensek und Klavier bei Prof. V. Lehmann). 1982 erfolgte ein zweijähriges
Zusatzstudium bei Prof. G. Kochan an der Berliner "Akademie der Künste".
Gegenwärtig ist Wolschina als Professor für Komposition an der
Weimarer Musikhochschule tätig, und leitet am gleichen Haus das "Studio
für neue Musik". Seit Jahren umfangreiche Konzerttätigkeit
als pianistischer Kammermusikpartner verschiedener Solisten (u. a. im
"Weimarer Pianisten-Quartett"). 1985 und 1988 erhielt Wolschina
in Berlin den vom dortigen Rundfunk alljährlichen vergebenen "Eisler-Preis"
(für sein "Streichquartett" und die "Klangspiele I").
Außerhalb Deutschlands führten ihn Konzertreisen, Kompositionsaufführungen
und Runkfunkproduktionen in die UdSSR, USA, Schweiz, CSFR sowie nach Ungarn,
Korea, Dänemark und Finnland. Wolschinas Werkliste umfasst über
40 Kompositionen für diverse Kammerbesetzungen (Soli für Viola,
Horn, Kontrabass, Klavier, Orgel; ein Klaviertrio, ein Streichquartett,
Lieder, ein Schlagzeug-Trio, Stücke für 6 Bratschen u. a.),
3 Werke für Streichorchester, Solo-Konzerte (mit Orchester) für
Oboe, Horn, Klavier, Flöte und Viola; und weitere orchestrale Kompositionen
(darunter die zyklischen "Klangspiele I - III").
Homepage an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Hörbeispiele:
Irakli Zinzadze wurde am 3. März 1964 in der
Familie des bekannten Komponisten Sulchan Zinzadze (1925-1991) in Tbilissi
(Tiflis)/ Georgien geboren. Sein Vater leitete viele Jahre das Staatliche
Konservatorium Tbilissi und den Komponistenverband Georgiens. Irakli Zinzadze
wurde bereits mit 7 Jahren in die dortige Musikschule beim Konservatorium
aufgenommen. 1983-1986 studierte er am Staatlichen Konservatorium Tbilissi
Klavier und Komposition mit Abschluss 1986. Er war danach bis 1989 Aspirant
im Fach Komposition in Tbilissi und Saarbrücken (Betreuer Prof. Theo
Brandmüller). Er ist jetzt Lehrer an der Kunstakademie Tblissi für
die Fächer Polyphonie und Formanalyse. Er komponierte verschiedene
Werke für Kammermusik, Vokalmusik und Orchester.
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